Home

Ausfahrten

wir

2012

2011

2010

Forum

Kontakt / Impressum
2011

16.04. Saisoneröffnung - Rügentour

16.04.2011 - es ist endlich wieder soweit. Die Moped Saison der Roller- und Motorradfreunde-Vorpommern beginnt.

Am altbekannten Treffpunkt in Greifswald standen sie dann auch wieder friedlich beisammen, die Roller, Shopper, Enduros und Tourer und warteten mit ihren Fahrern und Sozia ungeduldig auf den Druck des Startknopfes. Pünktlich um 11.45 Uhr ging es bei wolkenlosen Himmel und 15°C Lufttemperatur auf in Richtung Rügen. Olaf mit seiner sauber abgestimmten Shopper sorgte für die passende, wunderbar klingende Geräuschkulisse.

Da war er wieder, der Augenblick, auf den wir so lange warten mussten: Unsere gemeinsame Fahrt in geordneter Zweier-Formation. Wir, das waren heute: Klaus, Carola, Heinz, Olaf, Bille, Manne, Thoralf, Anne, Uwe nebst Enkel, Diethard, Heiko, Daniela, Uwe, Karina, Eggi und ich, der Theo. Wie schon so oft, drehten sich die Köpfe der Passanten zu uns herum, als wir durch Greifswald und Stralsund gen Rügen tourten – klasse!

Heiko, Daniela und Diethard hatten eine schöne Route (meist entlang der Küste) herausgesucht. Wer die Insel kennt, weiß dass solche Routen eigentlich nur schön sein können. Es sollte immer am Kubitzer Bodden entlang zur Insel Ummanz gehen. Doch in einem kleinen Ort namens Rothenkirchen war diese Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt. Also fuhren wir zurück auf die B96 und über Samtens nach Ummanz. Dann ging es weiter über Waase an Markow vorbei bis nach Haide.

Während der Pause, die hier geplant war, hätten alle einen sehr schönen Blick auf´s „Söte Länniken“,  auch als Hiddensee bekannt, haben können, aber 400 Meter übern Acker bis an den Deich (in Worten: vierhundert lange Meter), nee soweit läuft kein Biker freiwillig!

Also doch lieber wieder aufs Moped und am Wasser entlang , durch Waase und Mursewiek nach Lieschow, zu „Bauer Lange“. Hier gab es was zu futtern, die Mädels konnten endlich auf `s Töpfchen und für uns Jungs gab es jede Menge Spielkram, wie z.B. Dumper. Wie wir von Bauer Lange erfuhren,  gibt es mit diesen, fast historischen, dreirädrigen Baufahrzeugen richtige Rennen…, na ja, wer`s braucht - mir wären die Dinger zu kippelig. Ich fühle mich auf zwei Rädern wohler als auf dreien.

Bauer Thomas Lange hatte bei unserem sehr angenehmen Gespräch mit ihm ganz spontan noch eine Überraschung für uns Biker aus Greifswald und Umgebung. Er übergab an Klaus Gutscheine für Spargelessen. Chef wir kommen! http://www.bauerlange.de

Vom Bauernhof fuhren wir nur wenige Hundert Meter weiter Richtung Lieschow zur „Ersten Rügener Edeldestillerie“  Hier hatte Diethard eine Führung organisiert, die von der Chefin Maren Hessenius höchstpersönlich  sehr anschaulich durchgeführt wurde. http://www.1ste-edeldestillerie.de

Nach so viel alkoholreichem Wissen brauchten wir nun wieder etwas frische Meeresluft in der Nase. Auf ging es zur nächsten Etappe unserer Ausfahrt, nach Trent. Unsere Tourguides hatten einen echten Geheimtipp für uns preisgegeben: In Trent gibt es ein Café, dass hervorragendes Eis und leckeren Kuchen anbietet,  und zudem noch einmalig günstig im Preis ist. Tja, was soll ich sagen, die Zeit verging bei jeder Menge Benzin-Gesprächen wie im Flug. So wurde es Zeit,  uns auf die Heimfahrt zu begeben.

Zurück fuhren wir  über Gingst, Samtens, Rambin nach Stralsund, wo sich die sechs Stralsunder mit viel Hupen aus dem Tross lösten. Auf dem Parkplatz bei Kirchdorf an der B105 gab es die schon traditionelle Verabschiedung.

Was bleibt ist ein riesen Lob für diese sehr gut organisierte Ausfahrt und die Vorfreude auf die Kids-Tour am 28.Mai.

Vielen Dank für diesen schönen Tag.

Theo u. Klaus

 

08.05. Bikergottesdienst - Bad Doberan

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Oh, ja. Das war eine Reise der Sonderklasse die mit Hindernissen begann und toll endete.

Die Roller- und Motorradfreunde Vorpommern hatten nach Bad Doberan zum 11. Bikergottesdienst eingeladen. Drei Varianten der Anfahrt standen zur Wahl:

1.       allein

2.       mit den Stralsunder Freunden ab Stralsund

3.       Treff bei Mc Donalds in Rostock und dann gemeinsam weiter

Da Frauen, auch kleine 10jährige, ihren Schönheitsschlaf brauchen, wählte ich für Franzi und mich Variante 3. Wir starteten gegen 7:30 Uhr in Greifswald. So war es nicht zu früh, aber dennoch sollte genügend Zeit für ein zweites Frühstück, beim großen „M“ in Rostock, zur Verfügung stehen. Allerdings nur, wenn wir die die für Biker eher untypische und unbeliebte BAB nutzen.

Was ich nicht wusste,  es gibt einen Mc Donalds wenn man nach Rostock hinein fährt und einen am Ortsausgang Richtung Bad Doberan. So kam es wie es kommen musste: Franzi und ich warteten am falschen „M“.

Um halb Zehn schlossen wir uns dann einer der nicht endenden Bikergruppen an und waren gegen 10.00 Uhr vorm Münster.

Oh man, was standen da Massen von Mopeds, meine Franzi staunte Bauklötzer.

Hier jemanden zu finden kam der Suche der Stecknadel im Heuhaufen gleich und so machten wir uns erst einmal schlau wann und wo die Ausfahrt losgeht. Eine Gruppe „gesetzter“ Biker riet davon ab, an der Ausfahrt teilzunehmen und empfahl stattdessen, sich das Spektakel von einer Erhöhung am Eingang zum Münster aus anzusehen. Ich folgte dieser Empfehlung und habe so die tausenden Mopeds vorbeifahren sehen. Es war unglaublich! Das hätten wir inmitten der aktiven Ausfahrt nicht mal ansatzweise gesehen. Franzi gab nach mehreren Zählversuchen auf und meinte: „Das sind bestimmt 1000“. (Naja ein paar mehr waren es dann ja doch)

Am frühen Nachmittag trafen wir dann unsere Truppe doch noch. Thoralf, Heiko und Daniela, Klaus und Peter, den ich schon bei der Ausfahrt gesehen hatte. Wir verabredeten uns, um später gemeinsam nach Hause zu fahren. Aber was soll ich sagen, wir verloren uns wieder aus den Augen. So fuhr ich mit Heiko und Daniela erst einmal bis nach Sievershagen zum „M“ und gönnten uns ein Eis. Die beiden wollten nun so schnell es geht nach Stralsund. Ich fuhr noch ein Stück mit, bog dann jedoch in Bentwisch zum Hansecenter ab, da ich noch tanken wollte. Auch das hat nicht geklappt, weil die Tanke total überfüllt war. Also ging es gleich wieder zurück auf die B105. Was nun folgte, war ein Meisterstück an Einfädelkunst. Dies wird niemals in einer Probe so perfekt funktionieren. Bei uns sogar ohne Probe: Ich fuhr über den Zubringer auf die 105 und kam (ungeahnt) genau in eine Bikerkolonne. Doch nicht in irgendeine, sondern in unsere eigene Truppe. Klaus, wie immer an der Spitze. Ich musste weder extra Gas geben noch bremsen, um an der richtigen Stelle weiter zu fahren. Im Originaltempo der Gruppe konnte ich mich von der Seite einfädeln. Das soll nach ca. 15 Kilometern getrennter Fahrt erstmal jemand nachmachen. Nun fuhren wir in der gewohnten Reihenfolge – Wahnsinn!!

Nach einem Kaffee und Kuchen Stopp bei Karls in Rövershagen fuhren wir dann nicht über Stralsund sondern über Grimmen weiter. In Grimmen bekam dann Klaus seinen Sozius wieder. Mathis war am Tage bei seinen Großeltern. Ein super Tag mit unendlich vielen Eindrücken ging zu Ende. Was bleibt? Die linke Hand zum Gruß an alle und die Freude auf die nächste Ausfahrt am 28.Mai.

Theo

Fotos: siehe Bilder 2011

Film: hier klicken-YouTube


28.05. Kids Tour

Phänomenale An- und Einsichten

Klaus hatte im Oktober letzten Jahres die Idee, eine Kids-Tour durchzuführen.

Gesagt, getan. So stand der 28. Mai 2011 ganz im Zeichen unseres Zweiradnachwuchses.

Das Wetter: 16°C und ziemlich zugezogener Himmel mit etwas Wind aus Südwest… also ideal.

Mit auf Tour kamen Mathis mit Papa Klaus, Franzi mit Opi Theo und Uwe, dessen Enkel kurzfristig leider nicht mit konnte. Aber natürlich „durfte“ Uwe auch ohne Kids-Sozius mitfahren.

Um 12.30 Uhr starteten wir bei Klaus unsere Mopeds und los ging es mit dem Ziel:  Phänomenta in Peenemünde. Dies hatten sich die Hauptakteure des Tages ausgesucht.

Wie gewohnt wählten wir die guten Nebenstraßen und hatten unseren Spaß an der kurvenreichen Strecke über Rappenhagen und Katzow nach Wolgast.

Hier war gerade Brückenzug. Natürlich staute sich der Verkehr wie üblich. Das Ende des Staus reichte bis fast zum Ortsausgang, Höhe Mc Do. Tja, Moped muss man fahren, dann kommt man auch locker am Stau vorbei. Wir schlängelten uns an einer schier endlosen Kolone blechummantelter Vierräder und den zerknirschten Gesichtern der Insassen vorbei. So hatten wir Wolgast fast so schnell hinter uns als wären wir alleine auf der Straße. 

Wir verließen die B111 dann in Richtung Mölschow, Trassenheide, Karlshagen und Peenemünde, wobei wir auch hier unseren Spaß an den vielen Kurven hatten.

Da die Parkplatzsuche ja entfällt, konnten wir sofort nach der Ankunft die Phänomenta besuchen. Die nette Dame an der Kasse erkannte ohne zu zögern, dass wir eine Familie sind und somit auch das günstige familienticket beanspruchen können. Prima und Herzlichen Dank!

Gleich hinter der Kasse war es dann aber mit „Familie“ vorbei. Da waren zwei Kinder, die ständig auf Erkundung waren und drei Männer, die nicht hinterher kamen.

Die Ausstellung der verschiedensten Mittel, um unser Gehirn zu täuschen ist wirklich phänomenal. Absolut auch für Erwachsene eine Empfehlung.

Wie gewohnt sollte es auch nach diesem Exkurs Kaffee und Kuchen geben. Auf dem Weg zum Hafen kreuzte ein Motorradrowdy unseren Weg. Es war unser Roller-Heinz, den die Neugierde und bestimmt auch Langeweile doch noch nach Peenemünde gezogen hatte. Am Hafen fanden wir kein rechtes Angebot an Kuchen und so machte Heinz den Vorschlag nach Krummin zu fahren. Wir nahmen das Angebot an und bekamen im Katzen-Cafe nicht nur diesen sondern auch den Kuchen.  Wer wollte, durfte natürlich auch andere Spezialitäten des Hauses probieren, wie z.B. Uwe eine köstliche Soljanka.

Unsere Kittys hielt es auch hier nicht am Tisch. Sie untersuchten die reichlich vorhandenen Spielgeräte während wir Großen über alles Mögliche fachsimpelten. 

Nach dieser Rast ging es wieder Heimwärts. Am Achterwasser entlang über Neeberg  nach Wolgast, wo Heinz sich von uns trennte. Für uns ging die Fahrt weiter über Groß Ernsthof zurück nach Greifswald.

Es war einmal etwas Anderes, alles kindgerecht zu planen und durchzuführen. Aber es hat sich gelohnt. Wie die Fotos beweisen, fühlten die beiden sich sichtlich wohl und genossen den Tag. Natürlich besonders auch die Blicke der anderen Kinder und der Erwachsenen, die unseren beiden mit Ihrer Motorradkluft lange hinterher schauten. Dieser Tag wird sicher nicht nur den Kindern in Erinnerung bleiben.

Danke an alle Mitwirkenden sagt: Theo

Fotos: siehe Bilder 2011 

 

02.06. Herrenagstour Waren

In Kürze:

wie immer schön: bestes Wetter, klasse Leute und tolle Gegend – bedeutet: viel Spaß

Warener Stadthafen - am Herrentag fast ein mittelgroßes Bikertreffen

Verpflegung: Komplettes Mittagessen, Fischbrötchen, oder nur ein dickes Eis - jeder bekam was er wollte

Besuch der Hexen: Kurzer Abstecher zur Burg in Penzlin – Ergebnis: Hier in die Hexenburg müssen wir noch einmal ausgiebig einkehren

Nachmittagskaffee: Neubrandenburg am See - toller Kaffee und Kuchen

Nach 8 Stunden und 230 Kilometer ist die Herrentagstour Geschichte

Fotos siehe hier

 

27./28.08. Travemünde

 

Manne, Bille, Olaf, Uwe, Klaus, Peter, Theo, Uwe & Karina

Gäste: Martina (Erwin) & Jens aus Ivendorf.

Wetter: Samstag um 22°C Wind aus Südwest und immer wieder Regen, abends trocken. Sonntag um 19°C böiger Wind aus SW kein Regen.

Temperatursturz – Starkregen – Hagelschlag – Sturm… hatten wir nicht auf unserer Tour, obwohl jeder Wetterbericht dies ankündigte. 

In den letzten Tage und Wochen jagte ein Unwetter das nächste und auch für dieses Wochenende waren die Vorhersagen nicht so prickelnd. Noch am Freitagabend stand bei einigen die Frage: Fahre ich? Fahren die anderen? Fahre ich gar mit dem Auto?

Samstag 8Uhr 10 soll Abfahrt sein, wer da ist ok, wer nicht auch kein Problem. So ist unser Motto seit Beginn unserer gemeinsamen Fahrten.

Ich war der erste am Treffpunkt. Gegen 7:50 Uhr kam Klaus und dann in kurzen Abständen Uwe, Olaf, Peter und die beiden Neubrandenburger Manne und Bille. Schön, alle, die die Fahrt geplant hatten, ließen sich von den Horrormeldungen nicht beeinflussen.

Kurz hinter Stralsund warteten Uwe und Karina auf uns und so war die Truppe für diese Ausfahrt komplett. Diethard machte seine Gesundheit ein Strich durch die Rechnung, gute Besserung von uns allen. Wie schon im letzten Jahr ging die Tour durch malerische Landschaften immer an der Küstenkante entlang. Auf dem Darss zogen sich fast alle ihre Regensachen über, denn es schauerte doch zwischendurch immer wieder einmal. In Rostock Hohe Düne setzten wir in strömendem Regen mit der Fähre nach Warnemünde über und konnten einen kurzen Blick auf doch schon recht große Kreuzfahrt-Schiffe werfen. In Kühlungsborn gab es etwas Gutes für den Magen und Entspannung fürs Gesäß. Weiter ging es über Wismar, Klütz und Dassow nach Priwall. Dort setzten wir mit der Fähre nach Travemünde über. Ivendorf, unser Ziel, war dann in 5 Minuten erreicht. Der kleine Ort liegt direkt zwischen Travemünde im Norden und Kücknitz im Süden an der Pötenitzer Wiek. Hier auf dem alten, aber sehr sauberen Campingplatz stellten wir unsere Mopeds ab, bezogen drei reservierte Unterkünfte und bekamen nach der 9 Stunden Tour ein gekühltes Blondes, einfach lecker!!!

Es folgte ein rundum gelungener Abend  an dem wir auch zwei gute Bekannte von Manne und Bille kennenlernen durften. Erwin, die manchmal auch Martina heißt und Jens, den alle nur Krulle nennen. Die beiden hatten sich vorab um die Versorgung  und deren Kühlung gekümmert und passten so richtig gut in die Truppe.

Den Morgen des 28.08. gestalteten alle individuell mit Spazieren, Joggen auf dem Deich mit Blick auf den Fährhafen oder einfach nur abhängen. Nach einem sehr ausgiebigem Frühstück und einem Besuch bei Erwin und Krulle (mit einem optischen Leckerbissen für alle Biker) hieß es wieder die Mopeds beladen und die Rückreise antreten. Wer diese Web-Site kennt, weiß dass der Rückweg immer viel schneller beschrieben wird als die Hinfahrt und auch so ist. Um Punkt 12:00 Uhr setze sich unser Tross in Bewegung. Um nicht durch Wismar zu müssen ging es hinter Grevesmühlen zur A20, welche wir bei Zurow wieder verließen. In Neukloster rasteten wir und trennten uns von Uwe und Karina, die die Nordroute nach Stralsund nehmen wollten. Für uns anderen ging es südlicher über Bützow,Prüzen, Mühlengeez,Güstrow und Teterow nach Stavenhagen. Nun hieß es auch von Manne und Bille Abschied zu nehmen, da sie weiter nach Neubrandenburg fuhren, während wir nach Demmin abbogen. Nachdem wir Loitz und Poggendorf hinter uns hatten gab es in Kandelin den letzten Stopp. Auch für uns fünf Greifswalder hieß es nun wieder Abschied nehmen, da in Greifswald jeder seinen Weg nahm.

Wir hatten zwei prima Tage, rund 15 Stunden Tour durch eine wunderschöne Landschaft, 650 Km und viel Spaß. Danke an alle, die zum Gelingen dieser Tour, viel Zeit und Liebe investiert haben.

Besonders aber an die Gastgeber Manne und Bille.

Bis demnächst – Theo

Einige Fotos hier.    Andere hier.

Video 1       Video 2     Video 3


01.10. Saisonabschluss - Feldberger Seenlandschaft

Die Abschlussfahrt 2011 war nicht nur wettertechnisch ein Highlight in diesem Jahr.  Ich denke, im Sommer 2011 habe ich aufgrund der Temperaturen nicht so geschwitzt wie heute am 1. Oktober. 

Diese Fahrt begann anders als die üblichen bisher, nämlich mit einem Treff zum gemeinsamen Frühstück auf halber Strecke zwischen Neubrandenburg und Greifswald, in Burow.  Von dort ging es über kurvenreiche Straßen zur und durch die schöne Gegend der Feldberger Seenlandschaft – Moped fahren zum Genießen! Manne hatte ein super Händchen bei der Streckenwahl.

Fast auf die Minute genau trafen wir dann an einem ganz besonderen Ort zum „Kaffee und Kuchen“ ein - bei Bille, Manne und Mischa auf der Arbeitsstelle. Hier lernte JEDER!!! (außer die drei) viel Neues dazu. Wer schafft es heutzutage noch, zehn erwachsenen Menschen etwas zu erzählen, was keiner von denen bisher weiß? Im Zeitalter von Internet und Co. wahrscheinlich unmöglich. Sie haben es geschafft.  Die Fragen schossen nur so aus uns heraus. Mischa kam fast nicht hinterher alles zu beantworten. Vielen Dank Euch Dreien. Dieses Erlebnis werden wir sicher niemals vergessen und, wenn alles im Leben  normal verläuft, hoffentlich auch nie in der Praxis erleben.  Selbst einigen gestandenen Männern unter uns war anzumerken, dass sie ein unbehagliches Gefühl während des gesamten Besuchs nicht so richtig losließ, von den meisten unserer Frauen ganz zu schweigen.

Nach zweieinhalb spannenden Stunden traten wir, vollgestopft mit Emotionen, die Heimfahrt an. 

Manne und Bille sind langsam die Garanten für Glanzpunkte der jährlichen Ausfahrten (wie bspw. Travetour oder heute). Ein dickes fettes DANKESCHÖN

 

29.10. – Die letzten „Mutigen 2011“

Unsere beiden Biker aus Neubrandenburg (Bille und Manne) wollten noch einmal so richtig „Gas geben“. Es sollten die letzten schönen Stunden und Sonnenstrahlen des Oktobers genutzt werden, bevor die „Mopeds“ endgültig in den Winterschlaf gehen. Die Anzahl der „Unerschrockenen“ hielt sich in Grenzen. Einige hatten ihre fahrbaren Untersetze schon eingemottet, andere hüteten das Bett (Grippe). So wurden es 4 Mopeds mit 5 Unerschrockenen: Bille, Manne, Uwe S., Christiane und ich (Opa Didi). Wir trafen uns um 11.00 Uhr bei REWE in Greifswald. Schnell stand unser Leitwolf fest, es war Uwe S., unser Weltenbummler. Er erhielt einstimmig den Auftrag uns sicher über die Insel Usedom zu führen. Was er auch mit Bravour tat.

Die Tour begann in HGW und ging als erstes über Lubmin und Freest nach Peenemünde. Dort gab es ein leckeres Mittagessen. Wir stellen fest, Mittagsschlaf wäre jetzt eigentlich das Richtige – ging aber nicht, wir wollten ja noch weiter.

Uwe führte uns dann über Trassenheide wieder zurück auf die B 111. Dort ging die Fahrt weiter in Richtung Ahlbeck. Auf der B 111 herrschte reger Verkehr. Es hatten anscheinend viele die gleiche Idee wie wir und wollten das schöne Herbstwetter noch einmal nutzen, um die herrliche Gegend der Insel Usedom zu betrachten. Usedom ist nicht nur im Sommer schön, die Insel  hat auch im Herbst ihren eigenen Charme.

In Ahlbeck angekommen, führte uns Uwe zur Seebrücke. Wir als Biker fanden natürlich einen super Parkplatz, fast am Strand (Biker dürfen ja nicht so viel laufen). Als wir die Seebrücke betraten, stellten wir fest, es gibt noch „Mutigere“. Es gingen gerade 2 Leute baden! - bei 14 Grad Lufttemperatur und etwa 12 Grad Wassertemperatur Das ist nichts für unsere Körper stellten wir einstimmig fest. Nach einer kurzen Runde auf der Promenade roch es plötzlich nach Kaffee und Eis. Das war das, was wir jetzt brauchten. Dazu musste uns keiner lange überreden. Und schon schlürften alle Kaffee oder Tee und Christiane tat etwas gegen „Untergewicht und Unterzuckerung“.

Frisch gestärkt, durch Kaffee, Eis und vielen schönen Eindrücken ging es jetzt zum Endspurt unserer Tour. Wir fuhren weiter über die B 110 nach Usedom, wo wir an der „Tanke“ kurz Rast machten. Mein Moped hatte durst. Nach kurzem Stopp, setzten wir unsere Fahrt in Richtung Zecheriner Brücke fort. In Relzow stoppte Uwe dann unsere Truppe. Es wurde Zeit von Bille und Manne Abschied zu nehmen. Sie setzten ihre Fahrt über Anklam nach Neubrandenburg fort, während Uwe, Christiane und ich in Richtung Greifswald fuhren. Gegen 18.00 Uhr waren wir Zuhause und hatten 200 Kilometer mehr auf dem Tacho. Auch die Neubrandenburger meldeten „sicheres Ankommen“ um 18.30 Uhr.

So, jetzt haben die „Mopeds“ ihren Winterschlaf verdient. Wir alle treffen uns noch einmal zum Abschlussbowlen im November, worauf sich schon alle riesig freuen.

Ich hoffe auch im Namen von Bille und Manne zu sprechen, wenn ich sage: „DANKE UWE“ für die gute Fahrt!

Damit sind die Ausfahrten 2011 Geschichte. Ich hoffe, es hat allen so viel Spaß gemacht, wie Christiane und mir. Wir freuen uns schon auf die neue Bikersaison  2012.

Dieter & Christiane

(Wenn jemand Rechtschreibfehler findet, kann er sie behalten!)


19.11. – Abschluss-Bowling

Saisonabschluss - der Dritte Beim Betrachten der letzten Berichte fiel es mir auf:  Es gab den geplanten: „Saisonabschluss - Feldberger Seenlandschaft“, dann noch einen Abschluss, nämlich „Die letzten Mutigen 2011“ und was fand nun am 19.11.2011 im VCH Hotel statt? Naklar, unser Bowling-Abend. DER wirklich letzte Abschluss der Aktivitäten der „Roller- und Motorradfreunde Vorpommern“ im Jahr 2011.

Viele waren gekommen. Der Abend fing mit richtig viel Spaß an und endete ebenso. Es begann schon am Empfang des Hotels. Während einige (wir) brav in der Lobby warteten, waren andere schon bei den Bowlingbahnen und nahmen etwas Zielwasser zu sich.

Die Begrüßung war wie immer herzlich und schnell war auch ein Problem gelöst. Siebzehn Anwesende mussten sich sechssehn Startplätze teilen. Aber Olaf hatte vorsorglich einen Tennisarm mitgebracht und da wir ja bowlen und nicht Tennis spielen wollten, sah er halt zu. Beim nächsten Mal darfst auch wieder, Olaf.

Nach außen sah es wohl aus, als kämpften alle verbissen um jeden Punkt. Denn die gefallenen Kegel wurden euphorisch mit Laola-Wellen und stürmischem Applaus gefeiert.  Wie gesagt, nach außen wirkte es so, wir selbst hatten mehr Spaß und Gaudi im Sinn. Nach zwei Stunden „Leistungssport“ und (Bauch)Muskelkater vom Lachen, gingen wir nach unten ins Restaurant. Hier wurden bei Speis und Trank das vergangene Jahr ausgewertet und Ideen für 2012 angesprochen. Uneingeschränkte Zustimmung fanden die Worte von Manne, der die Arbeit, die Klaus für seine: „Roller- und Motorradfreunde Vorpommern“ leistet, würdigte. Gegen 22.00 Uhr ging dieser schöne Abend und mit ihm das wirklich allerletzte Treffen in diesem Jahr zu Ende.

Vielen Dank an jeden Einzelnen, der schon durch seine Teilnahme zum Gelingen all der Aktivitäten beigetragen hat. Wieder einmal sind wir ohne Unfälle und Personenschäden durch ein Jahr getourt.

Im nächsten Jahr hat unsere Truppe ein kleines Jubiläum zu feiern: Vor fünf Jahren, im Sommer 2007, führten Klaus und Peter die erste gemeinsame Tour durch. Schnell kamen immer mehr Gleichgesinnte dazu. Aus 2 Leuten 2007 sind heute mehr als 20 Freunde geworden. Viele große „Clubs“ werden über diese Zahl lächeln, aber!!!

Bei uns sind 100% der Mitglieder aktive Mitglieder. Wer kann das von seiner Truppe behaupten?

Eine geruhsame Winterzeit wünscht allen Theo (und Klaus als erster Leser). 

2011
2010
HomeAusfahrtenwir201220112010ForumKontakt / Impressum